Theaterspielplatz Starke Kinder – starke Schule

Vorab
Das Projekt erhielt dankenswerterweise eine Förderung von der Eckhard Busch Stiftung. Damit konnten zwei Trainerinnen (eine für Theater, eine für Achtsamkeit/Yoga) 2 Tage à 2 mal 90 Minuten lang den Theaterspielplatz Workshop durchführen. Es war zudem auch möglich, zwischen den Tagen das vorgesehene Programm auf die Schüler:innen dieser Klasse anzupassen und am Ende eine Evaluation bei Kindern und den beiden Klassenlehrerinnen durchzuführen und auszuwerten. Zudem war der Arbeitsaufwand für die Terminierung des Workshops, die Absprachen mit den Lehrkräften zur Aufteilung der Klasse, die An- und Abfahrten als Pauschale sowie das Projektmanagement im Vorfeld gedeckt. Inhaltlich gehören zu einem vollständigen Workshop 4 Tage. Der übrigen Tage konnten über ein anderes Budget abgerechnet werden.

Inhalt

Der Theaterspielplatz e.V. bietet einen innovativen Mix aus Theater, Achtsamkeit und Yoga-Übungen, den wir stufenübergreifend an Kölner Grundschulen durchführen. Die Workshops erlauben es Kindern wie Lehrenden, sich mental wie körperlich besser und stärker zu fühlen. Kreativität, Empathie und (Selbst)Wahrnehmung des Einzelnen werden angeregt, wodurch Lebenskompetenz und Resilienz gefördert werden, was den Schulalltag für alle verbessern kann: Starke Kinder – starke Schule. Nach einem Workshop erhalten die Schulen über mehrere Wochen hinweg umfangreiches Begleitmaterial, mit der Empfehlung, diese zusätzlichen Übungen regelmäßig im Morgenkreis durchzuführen. Dadurch können die Kinder die gemachten Erfahrungen weiter verinnerlichen und lebendig halten.

Durchführung

Nach der Terminfindung mit den Klassenlehrerinnen für den Workshop selbst, wurde die Klasse in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Klassenaufteilung gab den Lehrkräften die Möglichkeit, die Gruppen nach Bedürfnissen aufzuteilen und wurde positiv aufgenommen. Dabei war unser Fokus auf eine ausgewogene Zusammensetzung ausgerichtet. Die Anzahl der Kinder mit besonderen Bedürfnissen, mit mangelnden Sprachkenntnissen, geringer Konzentrationsfähigkeit aber auch der allgemeine Leistungsstand der Klasse wurden bei der Aufteilung berücksichtigt. Es hat sich bewährt, die leistungsschwächeren Kinder in eine Gruppe und die leistungsstärkeren Kinder in eine andere Gruppe zu führen. Auf diese Weise konnte die Gruppe, die gerade nicht im WS war, gezielt in Lerngruppen arbeiten und unser WS passgenau angeboten werden. Dazu teilten sich die beiden Lehrkräfte auf die Gruppen auf.
Der Workshop wurde mit einer dritten Klasse mit insgesamt 17 Kindern durchgeführt. Die Evaluation, die nach diesem Workshop abgefragt wurde, ergab eine Zustimmungsrate von über 90% seitens der Kinder. Die beiden Lehrerinnen äußerten sich ebenfalls sehr erfreut und zufrieden und wünschten sich, dass das Programm für ihre Klasse in einem Jahr wiederholt wird.

Abschließende Bewertung

Die Tage sind sehr positiv verlaufen und haben viel positive Resonanz erhalten. Auf dem Foto sind Kinder (einer anderen Klasse) zu sehen, wie sie das Glitzerglas beobachten. In dem Schraubglas befindet sich Wasser mit bunten Glitzerpartikeln. Diese symbolisieren die unterschiedlichen Gefühle, die die Kinder während des Workshops erlebt haben. Jedes Kind hat zuvor ein bißchen Glitzerpulver ins Glas geschüttet. Wenn alle damit durch sind, wird das Glas geschüttelt so dass der Glitzer wild im Wasser herumtrudelt – ein Bild für emotionale Aufregung, das die Kinder gut nachvollziehen können. Nach und nach sinkt der Glitzer zu Boden – so wie die Gefühle sich wieder beruhigen. Drei Mal haben die Kinder konzentriert zugeschaut, wie die Partikel sich langsam absetzten. Ein schöner Moment, den alle genossen.

Durchgeführt am 2. und 3. Juni 2025 von Theaterspielplatz e.V., Takustr. 4, 50825 Köln
an der GGS von Bodelschwingh-Straße, Von Bodelschwingh-Str. 24, 51061 Köln Mülheim
in einer 3. Klasse, jeweils von der 1. – 4. Stunde.
Abschlussbericht erstellt von Petra Prahl, Stellvertr. Vorsitzende Theaterspielplatz e.V.
Köln, 09. Juli 2025