„Führen und psychisch gesund bleiben?!“ Studie zur psychischen Gesundheit von Führungskräften

Psychische Beschwerden im Beruf sind wegen steigender Erkrankungszahlen stärker in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Führungskräfte und die Besonderheiten ihres Arbeitsalltags werden dabei jedoch zu wenig beachtet, da Forschung und Praxis vor allem die Mitarbeiter ins Auge fassen. Dies führt dazu, dass bislang nur wenige Erkenntnisse über die psychische Gesundheit von Führungskräften gesammelt wurden.
Ein Projektteam aus Psychologen und Psychologiestudierenden an der SRH Hochschule Heidelberg möchte mehr Licht ins Dunkel bringen: In einer von der Eckhard-Busch-Stiftung geförderten Interviewstudie wird das Verständnis von Führungskräften zu psychischen Beeinträchtigungen und ihrer Entstehung näher beleuchtet. Hierzu werden Führungskräfte, die bereit sind, über ihre Psyche zu sprechen, zu ihrem Gesundheitserleben und -verhalten während und nach der Arbeit befragt. Aus den Ergebnissen soll abgeleitet werden, welche präventiven Maßnahmen sich zum Schutz dieser Risikogruppe eignen. 
Das Forscherteam sucht Führungskräfte, die Belastungen aus Ihrem Arbeitsalltag kennen und bereit sind, in einem etwa einstündigen Interview Auskunft über ihre Arbeits- und Gesundheitssituation zu geben. Das Interview kann persönlich oder per Telefon durchgeführt werden. Die Teilnehmer erhalten neben einem kleinen materiellen Anreiz eine schriftliche Auswertung zu ihrer Situation. Interessenten wenden sich bitte an: Kristin.Roters(at)hochschule-heidelberg.de.

Die BGWmitteilungen berichtet über das Projekt, hier gelangen Sie zum Artikel.

Personalwirtschaft.de berichtet über das Projekt, hier gelangen Sie zum Artikel.

Einen Artikel der Frankfurter Rundschau finden Sie hier.