überLEBENswert Kölner Netzwerk für Suizidprävention

Die alarmierende Anzahl an Suiziden erfordert weiteren Handlungsbedarf. Allein in Deutschland sterben jährlich etwa 10.000 Menschen durch Suizid – mehr als durch Verkehrsunfälle, illegale Drogen, AIDS und Gewalttaten zusammen. Die Anzahl der Versuche wird auf 100.000 im Jahr geschätzt. Suizidprävention ist möglich und eine wichtige Aufgabe für die Gesellschaft. In einigen deutschen Großstädten gibt es bereits Suizidpräventionsnetzwerke – nun soll auch in Köln ein entsprechendes Netzwerk entstehen.

Folgende Akteure und Organisationen arbeiten aktuell am Aufbau eines Suizidpräventionsnetzwerks in Köln und an der dazugehörigen Homepage:

Eckhard Busch Stiftung
Telefonseelsorge Köln
Kölner Verein für Rehabilitation e.V.
LVR-Klinik Köln
DGS Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention – Hilfe in Lebenskrisen e.V.
AGUS e.V. / Chris Paul
Martina Nassenstein
Stadt Köln – Das Gesundheitsamt

Am 09.09.2020 findet um 11 Uhr eine Pressekonferenz zur Vorstellung des Suizidpräventionsnetzwerks und der Homepage in der Fritz Thyssen Stiftung statt.

Am 13.09.2020 wird im Rahmen von „Kino zeigt Seele“ eine Spezialausgabe des Formats im Filmforum des Museum Ludwig stattfinden. Gezeigt wird der Film „Der letzte schöne Tag“ zum Thema Suizid. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr.

Weitere Informationen folgen hier.