Filmvorführung, Lesung und Podiumsdiskussion „Wie ich lernte, die Zahlen zu lieben“

Am 07. November zeigt die Eckhard Busch Stiftung in Kooperation mit Oliver Sechting den Film „Wie ich lernte, die Zahlen zu lieben“, ein Dokumentarfilm von Oliver Sechting und Max Taubert über magische Zwangsgedanken. Im Anschluss wird Oliver Sechting aus seinem Buch "Der Zahlendieb" lesen. Den Abschluss der Veranstaltung bildet eine Podiumsdiskussion.

Wie ich lernte, die Zahlen zu lieben ist ein New York Film und zugleich das Psychogramm eines Zwangserkrankten. Der Berliner Filmemacher Oliver Sechting (37) und sein Regiekollege Max Taubert (23) machen sich auf, einen Dokumentarfilm über Künstler in New York zu drehen. Doch schon bald wird das Projekt von Olivers Zwangserkrankung überschattet und die beiden Regisseure geraten in einen Konflikt miteinander, den sie kurzerhand zum Thema des Films machen. Die Begegnungen mit Künstlern wie den Regisseuren Tom Tykwer (Cloud Atlas), Ira Sachs (Keep the Lights on), Jonathan Caouette (Tarnation) oder der transmedialen Künstlerin Phoebe Legere werden immer mehr zu Therapiestunden und schließlich kann Andy Warhol-Superstar Ultra Violet Oliver eine neue Tür öffnen.

Oliver Sechting ist Diplom-Sozialpädagoge und seit 2008 Mitarbeiter der Rosa von Praunheim Filmproduktion. Er hat an mehreren Filmen mitgewirkt. U.a. als Regieassistent und Fachberater an dem mit einem Grimme-Preis ausgezeichneten Dokumentarfilm "Die Jungs vom Bahnhof Zoo" über männliche Armutsprostitution sowie als Co-Regisseur für mehrere TV-Dokumentarkurzfilme. Max Taubert hat als Regieassistent für das Dokumentarfilmprojekt "ROSAS WELT" (RvP Film) gearbeitet.

Ort: Fritz Thyssen Stiftung, Apostelnkloster 13-15, 50672 Köln